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Die jüngste Atibur-Kandidatin in Frankreich für das Jahr 2010 ist D. Dji´Ala, die Afrikanerin ist 14 jährig

Die jüngste Atibur-Kandidatin in Frankreich für das Jahr 2010 ist D. Dji´Ala, die Afrikanerin ist 14 jährig


Die diesjährige jüngste der Abiturkandidaten ist ein afrikanisches 14 jähriges Mädchen. D. Dji´Ala besucht "die terminale S"(12. Klasse NaWi(NaturWissenschaften) mit Schwerpunkt Mathematik) des "Camille Saint-Saëns-Gymnasiums" von Rouen. Das teilte am Freitag das zuständige Prüfungsamt - Rectorat de l'Académie de Rouen - mit.

Es war von Dominique Desaix, Direktor des Camille Saint-Saëns-Gymnasiums zu erfahren: "Es ist eine sehr liebe Schülerin, die normalerweise die 4. Klasse hätte besuchen müssen." Er erklärte weiter: "Die Klasse, die sie besucht, hat Mathematik als Schwerpunkt. In dieser Klasse befinden sich nur die brillanttesten SchülerInnen unserer Schule mit den besten Jungs(Mehrheit)."

Der Direktor des Gymnasiums ist zuversichtlich hinsichtlich der Endnoten der Schülerin bei der Abiturprüfung. "Sie bleibt unter unserer Protektion und wird das Abitur mit Prädikat bestehen. " Mit Stolz fügt er hinzu: "Es ist ein kleines unauffälliges Mädchen, das man aufgrund seiner ruhigen Art schnell vergisst. Sie ist vorbildhaft, arbeitet mit Präzision und besitzt ein ungewöhnliches Durchhaltevermögen." Die Abiturprüfungen fangen am 17. Juni in Frankreich an.

D. Dji´Ala wechselte mit 11 Jahren vom "collège du Houlme" - in einem Vorort westlich von Rouen liegend - auf das "Camille Saint-Saëns-Gymnasiums" von Rouen. Der Direktor sagte desweiteren, das Mädchen sei sich darüber noch nicht sicher, was es studieren werde. Es schwanke zwischen Medizin und Politikwissenschaften. Aber alle Möglichkeiten ständen ihm(dem Mädchen) offen, hämmerte der Direktor zuversitlich zum Schluß.

[ Die 14 jährige Schülerin posierte mit ihren Büchern am 04. Juni 2010 in "lycée Camille Saint-Saëns de Rouen". (c)LePoint.fr ]

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[ D. Dji´Ala und ihre Eltern in Frankreich. Ihre Schwester ist 16 jährig, besucht ebenfalls die 12. Klasse und wird auch die Abiturprüfung ablegen. ]


Mein  KOMMENTAR
:


Alles schön und gut
! Aber wir Afrikaner müssen uns tatsächlich fragen, welche Alternativen wir unseren Kindern anbieten - ob hochbegabt oder nicht. Bis auf die NaWi-Fächer jenseits der Geschichte der Naturwissenschaften sind die europäischen Schulen - sowie die afrikanischen neo-kolonialen Schulen - eine Intoxifikation für unsere Kinder. Neben dem Unfug, wie die Altgriechen wären die ersten Philosophen und Erfinder der "Demokratie", wird hier immer die verfälschte Version der afrikanischen Geschichte gelehrt. Das Alt-Ägypten wird nicht als eine schwarze Zivilisation dargestellt, sondern als die Zivilisation eines imaginären Volkes aus dem Orient(aber welches ganz ganau?...) Und auch sogar Aesop, der Begründer der Fabel wird den ahnungslosen SchülerInnen als (weisse) Altgrieche verkauft. Wie oft habe ich mich über eine solche Verzerrung/Verfälschung der Geschichte Afrikas geärgert als ich noch Nachhilfelehrer in einer Privatschule in Berlin tätig war? Nach dem semito-eurozentristischen Paradigma haben alle Völker - bis auf die Afrikaner/Schwarzen - eine Kulturgeschichte, die bis in die Vorgeschichte zurückverfolgt werden kann. Ein schwarzes Kind, das in einem solchen Umfeld der historischen Negation - ob in Afrika selbst - kann nur das Lied der kollektiven Selbstnegation singen. Also sind wir okkzidentalisierte, arabisierte "Taugenichtse" oder AfrikanerInnen mit 200 000 Jahre alter Geschichte, die als Kollektivum ihren eigenen, souveränen Platz in der Welt neu zu okkupieren haben?

Solche begabten Kinder produdieren die Schwarzen/Afrikaner en Masse, aber sie dienen später nur anderen Völkern als Afrika.

08 .06. 2010

Lepoint.fr / Bois-Caiman-Redaktion