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RWANDA: Hubert Védrine und ein Völkermord, der Spuren hinterlässt - Eine Million Leben - Das hat keinen Preis ! [B-CAIMAN-RadioTV]

RWANDA: Hubert Védrine und ein Völkermord, der Spuren hinterlässt - Eine Million Leben - Das hat keinen Preis !

9 Uhr, 5. November 2008, Pariser Justizpalast, Zimmer 24

Generalsekretär des Elyséepalastes von 1991 bis 1995, Hubert Védrine ist einer der verantwortlichen französischen Politiker, der den französischen Staat zum Co-Autor des Völkermordes in Ruanda gemacht hat, in welchem mehr als eine Million Unschuldige umgebracht werden.

Am 28. November 2007, um diese Beihilfe zum Völkermord aufzuzeigen, dekorierte das Kollektiv « Génocide made in France » (Völkermord hergestellt in Frankreich), Hubert Védrine mit blutroter auswaschbarer Lebensmittelfarbe.

Für diese Aktion steht das Kollektiv am 5. November vor Gericht.

Zu dieser Gelegenheit hat das Kollektiv « Génocide made in France » einen aufschlussreichen Dokumentarfilm über die Rolle Frankreichs in Ruanda produziert und ruft jeden auf ihn so weit wie möglich zu verbreiten.

Mehr als 14 Jahre nach den Ereignissen, und trotz der vielzähligen Fakten die zu diesem Thema enthüllt wurden(3), wurde keiner der verantwortlichen Politiker und und französischen Militärs, die mutmasslichen Mittäter des Völkermordes der Tutsi in Ruanda, angeklagt.

Trotz dieser rigorosen politischen Aktion, sind die Verteidiger Hubert Védrines tatkräftig und spielen den Vorfall auf einen kriminelle Handlung herab.

Allerdings, auch wenn der ehemalige Minister am gleichen Tag Anzeige wegen « Mutwilliger Gruppengewalt und Ehrenkränkung » erstattet hat, stehen Xavier Renou und Mariama Keïta wegen « happy slapping » und « Ehrenverletzung » vor Gericht … Ein weiteres Mal versucht also ein Krimineller des Staates aufmerksame und friedliche Bürger als Kriminelle hinzustellen.

[ Hubert Védrine verlangt Schadenersatz ... ]

Nach dem Beispiel der britischen Justiz, die die Vereinigung Greenpeace am 10. September letzten Jahres freigesprochen hat (2), wird die französische Justiz die Aktion des Kollektivs Génocide made in France « gesetzestreu » einschätzen, in Anbetracht der Ernsthaftigkeit der Taten, die Hubert Védrine vorgeworfen werden könnten ? Wird das Urteil berücksichtigen, dass der Betroffene bis heute nicht vernommen wurde auch wenn vielzählige Untersuchungen ihm Schuld zur Mittäterschaft zum Völkermord vorwerfen ? (3)

Ist die Anzeige der « Ehrenkränkung » zurückgezogen worden, weil sie eine tiefgreifende Debatte, mit Zeugen unserer Wahl, vor Gericht mit sich gebracht hätte, oder gibt H. Védrine schliesslich zu, persönlich im Völkermord der Tutsi in Ruanda verwickelt gewesen zu sein ?

Bis zu seiner Stellungnahme zu dieser Frage, wo er sich stellt und endlich ein Geständnis abgibt, werden wir uns nach seinem stillschweigendem Willen richten, weiter unsere Mitbürger über folgende Tatsache informieren :

Generalsekretär des Elyséepalasts von 1991 bis 1995, Mitglied des Verteidigunsrats, beschränkt beauftragt mit der Definition der französischen Politik in Ruanda, hat Hubert Védrine unter allen Umständen den politischen, finanziellen und militärischen Einsatz Frankreichs, an der Seite der ruandesischen Völkermörder, unterstützt, die mindestens eine Million Personen, im Zeitraum von etwa hundert Tagen, 1994 vernichtet hatten.

(1) Biographie von Hubert Védrine (französisch)
(2) Le Monde vom 13. September 2008
(3) Gutachten - Büchernachweis

Pressekontakt :
Telefon (+33) 6 03 58 34 36
email : contact (at) genocidemadeinfrance.com
www.genocidemadeinfrance.com

Génocide made in France zeigt die Straflosigkeit an, mit welcher die französischen Mittäter – Politiker, Militärs von hohem Rang, Botschafter – des Völkermordes der Tutsi von 1994 in Ruanda, begünstigt werden. Nach einer ersten Aktion im Louvre, wo die Wasserbecken mit « Theaterblut » verfärbt wurden, führten die Aktionen zum Trocadero, wo ein Leichenhaufen nachgeahmt wurde, der den des Völkermordes symbolisierte. Danach ging es in die « Cité de l’immigration » mit der Einweihung mit grossem Prunk eines Flügels der den Verbrechen von Französisch-Afrika gewidmet wurde. Und dann noch weiter zum Verkauf der persönlichen Hinterlassenschaften François Mitterrand, während dessen den Bewunderern des ehemaligen Präsidenten, Totenschädel und andere Andenken an die Politik die er in Ruanda geleitet hatte, zum Verkauf angeboten wurden.

video

Sprache: Französisch

RWANDA: Genocide Made In France.Com